Wärmeschutz nach DIN

Teilen:

Eine genormte Sache: der Wärmeschutz nach DIN

Die Wärmedämmung eines Hauses soll so gut wie möglich sein. Um sie vergleichbar bewerten zu können, sind einheitliche Standards notwendig. Dazu wurden auf der Ebene der EU die europäischen Normen DIN EN 13162 bis 13171 eingeführt. Wie diese Normen auf nationaler Ebene umgesetzt werden, ist die Aufgabe der Mitgliedsstaaten.

Wärmedämmung eines Daches © Alterfalter, fotolia.com

Die Umsetzung der europäischen Normen in Deutschland erfolgte mithilfe der DIN 4108-4 „Wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte“. In ihr sind alle maßgeblich bauphysikalischen Kennwerte der verschiedenen Baustoffe angegeben. Außerdem legt sie fest, dass für die Berechnung der U-Werte die Wärmeleitfähigkeit verwendet wird.

Ein Regelwerk für den Wärmeschutz in Gebäuden

Die DIN 4108 regelt den Wärmeschutz im Hochbau, ist daher weit umfangreicher und besteht neben der DIN 4108-4 noch aus zahlreichen weiteren Teilen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) nimmt immer wieder auf die DIN 4108 Bezug. Die weiteren Teile der Norm betrachten die verschiedenen Teilaspekte eines fachgerecht ausgeführten Wärmeschutzes. Beispiele dafür sind:

  • DIN 4108-2, befasst sich mit den Mindestanforderungen an den Wärmeschutz von Bauteilen.
  • DIN 4108-6, stellt die Grundlagen für die Berechnung des Jahresheizwärme- und des Jahresheizenergiebedarfs auf.
  • DIN 4108-7, bündelt die Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen für die Luftdichtheit von Gebäuden und gibt Anwendungsbeispiele.
  • DIN 4108-10 beschreibt die Anwendungsbezogenen Anforderungen an Wärmedämmstoffe.
bis zu 30% sparen

Dämmung Fachbetriebe
Angebote vergleichen

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie News, Trends und Tipps zum Modernisieren und Sanieren kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Daten werden nicht weitergegeben. Datenschutzerklärung

Artikel teilen: