Extrudierter Polystyrol-Hartschaum

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Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS)

XPS ist ein Dämmstoff für den Härtefall. Im Vergleich zu seinem Verwandten EPS zeichnet sich der zweite Polystyrol-Dämmstoff durch eine höhere Druckstabilität und größere Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit aus. Das Material ist daher eine bevorzugte Wahl, wenn neben einem hohen Dämmwert weitere Anforderungen an den Dämmstoff gestellt werden.

Dämmstoff XPS © Alekss, fotolia.com
Dämmstoff XPS © Alekss, fotolia.com

Herstellung

XPS wird mithilfe eines Extruders hergestellt, das Herstellungsverfahren heißt Extrusion. Zunächst wird Granulat des Kunststoffs Polystyrol bei etwa 200 Grad Celsius geschmolzen. Anschließend wird es mit verschiedenen Additiven versetzt. Dazu zählen ein Treibmittel – in der Regel Kohlendioxid (CO2) – Zusatzstoffe zur Verbesserung des Flammschutzes sowie häufig Farbstoffe, mit denen die Hersteller ihre Produkte kenntlich machen. Mittels einer Breitschlitzdüse wird die Mischung dann auf ein Fließband gesprüht und aufgeschäumt. Bei diesem Prozess entsteht eine sehr feine, geschlossene Zellstruktur, die für die besonders robusten Materialeigenschaften verantwortlich ist.

Durch Extrusion lassen sich Dämmplatten in Dicken von 20 bis 200 Millimetern herstellen. Über die Verklebung von Einzelplatten sind darüber hinaus Dämmstoffdicken von bis zu 320 Millimetern möglich. Die Platten haben entweder glatte Kanten oder sind wahlweise mit Stufenfalz oder Nut und Feder versehen, was ihren Einbau auf der Baustelle vereinfacht.

Herstellung und Anwendung von XPS-Dämmstoffen
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Kennwerte

  • Rohdichte: 25 bis 50 Kg/m³
  • Wärmeleitfähigkeit: 0,0230 bis 0,040 W/(mK)
  • Widerstandszahl Wasserdampfdiffusion: 80 bis 300
  • Brandklasse: B1, B2
  • Druckspannung (bei 10 Prozent Stauchung): 150 bis 700 kPa
  • Temperaturbeständigkeit: 80 bis 85 Grad Celsius
Vorteile und Nachteile von XPS
Vorteile und Nachteile von XPS

Anwendungsgebiete

XPS nimmt praktisch kein Wasser auf und verrottet nicht. Daher lässt es sich auch außerhalb der Abdichtung – zum Beispiel als Außendämmung des Kellers oder als Flachdachdämmung nach dem Umkehrdachprinzip – einsetzen. Die möglichen Anwendungsbereiche sind:

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