Synthetische Dämmstoffe

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Öl in seiner sparsamsten Form

Synthetische Dämmstoffe
Synthetische Dämmstoffe © Josef Binsteiner, fotolia.com

Bei dem Wort „Erdöl“ denken die meisten Menschen nur an den Energieträger, der zum Heizen oder als Treibstoff für Autos und andere Fahrzeuge verwendet wird. Erdöl ist allerdings weit mehr als das. Es ist ein wertvoller Rohstoff, der sich – zerlegt in seine chemischen Bestandteile – vielfältig einsetzen lässt. So ist Erdöl der Ausgangsstoff für die meisten Kunststoffe. Ob Joghurtbecher, Kunstfasern oder Verpackungsmaterialien – Erdöl begegnet uns in nahezu jedem Bereich des täglichen Lebens.

Kunststoff als Dämmstoff

Kunststoffe wie Polystyrol und Polyurethan lassen sich auch als Dämmstoff verwenden. Dazu werden sie zu Hartschaumstoffen weiterveredelt. Das bekannteste Beispiel dafür ist expandierter Polystyrol-Hartschaumstoff, kurz EPS, besser bekannt unter dem Markennamen Styropor. Die Dämmwirkung entsteht bei den synthetischen, erdölbasierten Produkten wie bei allen Dämmmaterialien durch die Luft, die in den feinen Poren eingeschlossen ist.

Dämmstoffe für die breite Masse

Synthetische Dämmstoffe auf Erdölbasis sind preisgünstig und erfreuen sich daher einer großen Beliebtheit. In Wärmedämmverbundsystemen sind sie das bevorzugte Material. Die meisten Fachbetriebe, die Wärmedämmungen einbauen, setzen darauf. So hilft Erdöl, das im Inneren des Hauses als Heizöl in der Heizung für angenehm warme Räume im Winter verbrannt wird, auf der anderen Seite der Hauswand als Dämmstoff, langfristig den Energiebedarf des Hauses zu senken.

Unverzichtbar für den Härtefall

Synthetische Dämmstoffe sind nur eine Facette der enormen Bandbreite an Dämmmaterialien, die die Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten hervorgebracht hat. Trotzdem kommen selbst Bauherren und Modernisierer, die besonders ökologisch eingestellt sind, kaum an dieser Sparte des Dämmstoffmarktes vorbei. Denn die erdölbasierten Dämmstoffe sind nicht nur besonders Kostengünstig, sondern ebenfalls besonders robust. Mikroorganismen können ihnen nichts anhaben. Sie verrotten nicht, selbst wenn sie dauerhafter Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Und in der richtigen Ausführung weisen sie eine enorme Druckstabilität ein.

Das prädestiniert sie für den Einsatz in Bereichen, in denen sich enorme Anforderungen an das Material stellen. Im erdberührten Bereich, das heißt bei der Dämmung des Kellers, muss der Dämmstoff der Erdfeuchte genauso standhalten wie Niederschlags- und Grundwasser und den im Erdreich lebenden Mikroorganismen. Unter der lastabtragenden Gründungsplatte kommt noch das Eigengewicht des gesamten Hauses hinzu. Hohe Anforderungen, die sich mit dem richtigen synthetischen Dämmstoff meistern lassen.

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