Bitumen

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Dichtungsmaterial für dichte Dächer

Dach mit Bitumenschindeln © Petr Necas, stock.adobe.com
Dach mit Bitumenschindeln © Petr Necas, stock.adobe.com

Bitumen ist als Abdichtungsmaterial und Baustoff bereits seit langem bekannt. Schon in der Antike nutzen es die Assyrer, Babylonier und Sumerer rund 3.000 Jahre vor Christus, um Gebäude abzudichten oder Straßen zu bauen. Bei dem damals verwendeten Material handelte es sich um Naturbitumen, der in bestimmten Gesteinsformationen vorkommen kann. Heute wird Bitumen in Erdölraffinerien hergestellt, in denen er als Nebenprodukt der Erdölverarbeitung auftritt.

Fest, zäh, flüssig

Je nach Temperatur verändert Bitumen seine Eigenschaften. Kalt ist das schwarze Material fest, wird es erhitzt, so wird es zunächst zäh elastisch und schließlich bei Temperaturen ab 150 Grad Celsius flüssig. Damit eignet es sich beispielsweise als Bindemittel für den Asphalt auf der Straße oder eben als Abdichtungsmaterial, das sich neben dem Dach auch an den Kelleraußenwänden eines Hauses einsetzen lässt.

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Verschiedene Formen der Dacheindeckung

Als Eindeckung für Dächer gibt es Bitumenprodukte in drei verschiedenen Formen:

  • Bitumenschindeln
  • Bitumenwellplatten
  • Bitumendachbahnen

Im Steildach kommen einfache Bitumendachbahnen heute nur noch bei Gebäuden mit untergeordneter Nutzung zum Einsatz, beispielsweise bei Gartenhäusern. Dachbahnen aus Bitumen sind allerdings häufig eine gute Abdichtungsgrundlage für Flachdächer.

Bitumendachschindeln werden auf eine Unterkonstruktion aufgenagelt oder aufgeklammert. Die einzelnen Schindelelemente überlagern einander dabei um ein gewisses Stück, sodass eine geschlossene Fläche entsteht, von der Wasser sicher abfließen kann. Werden die Bitumenschindeln von der Sonne beschienen und erwärmt, verkleben sie sich zusätzlich untereinander.

Bitumenwellplatten bestehen aus Bitumen, das mit einer Trägereinlage wie Fasern oder Vlies verstärkt wird. Aus diesem Ausgangsmaterial werden dann die gewellten Platten geformt. Sie werden ähnlich wie die Bitumenschindeln auf die Dachkonstruktion aufgenagelt.

Schutz vor UV-Strahlung

Um das Bitumen vor der UV-Strahlung der Sonne zu schützen, werden die Bitumenprodukte mit mineralischen Stoffen abgestreut. Durch die Verwendung farbiger Mineralien ergibt sich auch die Möglichkeit einer farbigen Gestaltung. Ebenso ist es möglich, die Bitumenprodukte mit einem Schutzanstrich zu versehen. Auf diese Weise erlangen Bitumendächer eine Lebensdauer von etwa zwanzig Jahren.

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