Kosten und Förderung Photovoltaik

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Strom vom eigenen Dach

Solarrendite © guukaa, stock.adobe.com
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Kostenfreie Sonnenenergie in wertvollen Strom zu verwandeln – diese attraktive Möglichkeit besteht durch den Einbau eine Photovoltaikanlage und ist günstiger als vielfach gedacht. Denn durch die fortlaufende Weiterentwicklung ist der Preis für Photovoltaikmodule in der Vergangenheit deutlich gefallen. Obwohl die staatliche Förderung des Solarstroms Stück für Stück zurückgefahren wurde, lassen sich daher auch heute profitable Anlagen konstruieren und betreiben.

Die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage

Die Leistung einer Photovoltaik-Anlage wird in kW peak angegeben. Ein kW peak kostet aktuell inklusive Montage und Inbetriebnahme im Schnitt rund 1.000 bis 1.400 Euro. Je nach Typ der Solarzellen können die Module etwas teurer oder günstiger sein – und je größer die Anlage ist, desto niedriger sind tendenziell die Kosten pro kW peak. Bei einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr bietet sich eine Anlagengröße von 4 bis 5 kW peak an. Diese Richtwerte zugrunde gelegt, kostet eine solche Anlage dann zwischen 4.000 und 7.000 Euro. Im Betrieb können weitere Kosten hinzukommen, etwa für die Wartung.

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Weitere Investition in Speicherung

Photovoltaik-Anlagen haben sich lange Zeit vor allem durch den ins Versorgungsnetz eingespeisten Solarstrom gerechnet. Für diesen Strom gab es eine Einspeisevergütung, die über eine im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Umlage noch einmal gefördert wurde. Um die eigenen Stromkosten zu senken und sich unabhängiger von Preissteigerungen am Markt zu machen, lohnt daher der Einbau eines Solarspeichers. Für ein Einfamilienhaus schlägt dieser mit einer Summe von 6.000 bis 15.000 Euro zu Buche.

Förderung durch die KfW

Die Einrichtung und die Erweiterung einer Photovoltaikanlage sowie der Einbau eines Speichers werden durch die KfW Bank mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Das Programm 270 („Erneuerbare Energien – Standard“) richtet sich sowohl an Unternehmen als auch an Privatpersonen. Mit dem Bundesprogramm für effiziente Gebäude (BEG) wird die Förderung vom 1. Juli 2021 an modernisiert und neu strukturiert. Grund ist die Zusammenführung mit der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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