Windlast Flachdach

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Dem Wind den Wind aus den Segeln nehmen

Flachdach mit Kiesbelag © U. J. Alexander, stock.adobe.com
Flachdach mit Kiesbelag © U. J. Alexander, stock.adobe.com

Neben Niederschlägen ist der Wind eine Belastung, die auf ein Flachdach einwirkt. Die Belastung ist wie bei Regen nicht dauerhaft, sondern tritt nur Phasenweise auf. Die Windlast ist also mit der Schneelast oder – bei genutzten Flachdächern – der Nutzlast vergleichbar, das heißt mit Lasten, für die der Dachaufbau für den Bedarfsfall ausgelegt sein muss.

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Es gibt zwei Formen, wie der Wind auf das Dach einwirken kann:

  • Winddruck: Der Wind drückt auf das Dach.
  • Windsog: Der Wind fließt über das Dach, wobei sich die Luft verwirbelt. Es entsteht ein Unterdruck, der am Dachaufbau zieht.

Ob vorwiegend ein Winddruck oder ein Windsog besteht, lässt sich im Vorfeld berechnen. Dabei nutzt der Planer Erfahrungswerte: Deutschland ist in vier Windzonen eingeteilt, sodass diese als Parameter in die Berechnung einbezogen werden können. Des Weiteren beeinflussen beispielsweise die Lage oder die Höhe des Gebäudes die Windlasten. Je nachdem ob bei der Berechnung ein positives oder negatives Ergebnis herauskommt, liegt ein Winddruck oder ein Windsog vor.

Den Dachaufbau am Abheben hindern

Während der Winddruck eher eine statische Belastung ist, die auf das tragende Bauwerk des Hauses einwirkt, verlangt der Windsog ausreichende Gegenmaßnahmen. Die Dachabdichtung und die Darunter liegenden Dachschichten müssen davon abgehalten werden, dass der Windsog sie anhebt. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Verklebung: Die Abdichtung wird vollflächig auf dem Dachaufbau verklebt.
  • Auflast: Der Dachaufbau wird mit einer Kiesschicht, einer Begrünung oder Terrassenplatten beschwert.
  • Mechanische Befestigung: Die Abdichtung wird mechanisch auf dem Dach fixiert. Diese Art der Befestigung ist allerdings eher im Industriebau gängig.
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