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Skandinavisch schick: das Schwedenhaus

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Sie sind für den hohen Norden charakteristisch und auf den ersten Blick zu erkennen: Schwedenhäuser. Denn in ihrer klassischen Form überzeugen die Holzbauten durch ihren farbenfrohen Anstrich, meist in kräftigem Rot oder auch in Gelb. Das ist aber nicht das Einzige, was ein Schwedenhaus auszeichnet.

Idylle pur: an einem See gelegen vermittelt das Schwedenhaus direkt ein Urlaubsgefühl © Matthias Riedinger, stock.adobe.com
Idylle pur: an einem See gelegen vermittelt das Schwedenhaus direkt ein Urlaubsgefühl © Matthias Riedinger, stock.adobe.com
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Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

Holz als nachhaltiges Baumaterial

Schweden ist eines der waldreichsten Länder in Europa. Kein Wunder also, dass sich für die klassischen Schwedenhäuser Holz als Baumaterial durchgesetzt hat. Heute entstehen die Gebäude vorzugsweise in Fertigbauweise als Holzrahmen- oder Holzständerbauten. Der farbige Anstrich ist dabei mehr als ein rein optisches Element. Er schützt das natürliche Material vor allen Witterungseinflüssen, denen die Häuser im hohen Norden durchaus ausgesetzt sind. So zeichnen sich auch Schwedenhäuser durch eine hohe Dauerhaftigkeit aus.

Rote Wände und weiße Sprossenfenster sind die klassischen Farben des Schwedenhauses © franzeldr, stock.adobe.com
Rote Wände und weiße Sprossenfenster sind die klassischen Farben des Schwedenhauses © franzeldr, stock.adobe.com

Tipp: In Schweden ist es üblich, erst etwas kleiner zu bauen und das Haus dann nach und nach zu erweitern. Auch dafür eignet sich die Holzbauweise hervorragend. Holzhäuser lassen sich sehr gut als Ausbauhäuser konzipieren. Die Besitzer können sie dann immer wieder durch Anbauten erweitern – ganz so, wie es die individuellen Bedürfnisse erfordern.

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Friesen- und Kapitänsgiebel als Stilelement

Besonders charakteristisch ist die Dachform der Schwedenhäuser, die in der Regel Kapitäns- oder Friesengiebel aufweist, die weit über die Hauswände hinausragen. Der Kapitänsgiebel überragt die Hauswand an der Giebelwand, der Friesengiebel ist eine Auskragung aus der seitlichen Dachfläche. In beiden Fällen lässt sich unter dem Giebel dann der Hauseingang oder ein Balkon platzieren. Eine Veranda aus Holz, die durch einen solchen Dachüberstand überdacht wird, ist ein weiteres charakteristisches Merkmal für Schwedenhäuser.

Das Schwedenhaus und seine Merkmale
Das Schwedenhaus und seine Merkmale

Tipp: Die besondere Bauform mit der ganz eigenen, charakteristischen Optik wird in gewachsenen Wohngebieten teilweise nicht so ohne Weiteres genehmigt. In Neubaugebieten ist die hierzulande extravagante Bauform in der Regel kein Problem. Wer ein Schwedenhaus bauen möchte, sollte diese Fragen daher im Vorfeld bereits abklären.

Der Friesengiebel, der hier die Haustür überdacht, ist ein charakteristisches Element der Dachgestaltung © Blickfang, stock.adobe.com
Der Friesengiebel, der hier die Haustür überdacht, ist ein charakteristisches Element der Dachgestaltung © Blickfang, stock.adobe.com

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